Nach reichlicher und kontroverser Abstimmung innerhalb der Vorstandschaft, mit den umliegenden Vereinen, mit dem Deutschen Hängegleiter Verband und mit lokalen Behörden sind wir zum Entschluss gekommen, dass es für das Allgemeinwohl besser ist das Starten an unseren Startplätzen bis auf Weiteres zu verbieten.

Die Nutzung der Startplätze Fürstenberg-Süd, Fürstenberg-Nord und Hubertushütte, wird hiermit durch den Verein Baar-Flieger Fürstenberg-Geisingen e.V. in seiner Funktion als Geländehalter per Vorstandsbeschluss bis auf Weiteres verboten!

Michael Sommer
1. Vorsitzender der Baar-Flieger Fürstenberg-Geisingen e.V.

 

4 Responses to Flugverbot in unseren Fluggebieten

  1. Andy sagt:

    Ich finde es schlimm, wie hier unüberlegt Entscheidungen folgen, weil…? Ja weil?…

    Wir haben alle unser eigenes Gepäck -> kein Fremdkontakt. Wir kommen alle mit unserem eigenen Auto -> kein Fremdkontakt. Wir können alle die mindestens 1,50 Abstand einhalten am Startplatz-> kein Fremdkontakt. Wir können die Startkladde geschlossen halten und trotzdem den Flughafen informieren-> kein Fremdkontakt. Wir können alle hochlaufen -> kein Fremdkontakt. Steigen in unser eigenes Auto ein -> kein Fremdkontakt. Fahren heim oder sonst wo hin…. und ab hier wird es dann interessant. genau hier….

    ==>kein Fremdkontakt-> keine Ansteckungsgefahr.

    Aber wir schließen unser Fluggebiet….

    *Virologen informieren, dass der Kontakt zu Risikogruppen gemieden werden soll. Das sollte primär unsere Aufgabe sein. Nicht staatlich verordneten unüberlegt zu folgen.

    Und ja, zerreist mich in der Luft *g*, nur weil ich anderer Meinung bin. Aber seid euch im klaren, dass im Zuge dessen einige Dinge politisch in Bewegung geraten, die keiner mitbekommt und auch eigentlich nicht will. U.a. wurde die GEZ erhöht (nur ein Beispiel). Bescheide und Beschlüsse werden erlassen, ohne, dass das korrektiv der Medien hier etwas davon berichtet…. Aber Hauptsache, wir sind alle mit Corona gedanklich bereits infiziert-> was ja lt. Medienberichten so oder so der Fall sein wird (60-70% werden es bekommen). Über die hohen Genesungszahlen in den Ländern wie China (sozialistisch)& Südkorea (kapitalistisch) wird nicht gesprochen.
    Auch wird nicht darüber gesprochen, wie die unterschiedlichen Zahlen zustande kommen. Auch das interessiert nicht. Hauptsache man hat Klopapier *kopfkratz*.

    Ich hätte mir hier etwas mehr Widerstand und Sachverstand erwartet (siehe oben). Zumal es bisher noch kein Verbot gibt, sich draußen aufzuhalten. Aber das wird die nächste Stufe sein. Und das obwohl es durchaus viele positive Mitteilungen gibt, die irgendwie keinen interessieren. Weil?… ja weil….?

    Hier noch zwei links.

    Null Neuinfektionen.
    https://www.welt.de/politik/ausland/article206646919/Corona-China-meldet-null-Neuinfektionen-ploetzlicher-Anstieg-in-Suedkorea.html

    Und wie Zahlen erhoben werden.
    https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/fact-sheet/details/news/wie-toedlich-wird-das-coronavirus-1/

    Letztlich… meidet den Kontakt zu den Risikogruppen. Und lebt vernünftig weiter. Wir leben in einer Demokratie. Wehrt euch bitte auch vereinsseitig – Solange es keine Verbote gibt….. Angst war noch nie ein guter Ratgeber und daraus resultierendes unüberlegtes hinterherlaufen auch nicht.

    • somi sagt:

      Hallo Andy, dass diese Entscheidung unüberlegt war brauchen wir uns nicht vorwerfen zu lassen. Wir haben hier reichlich drüber nachgedacht und diskutiert.

      Allerdings nützt es auch nichts jetzt Lücken in der Vorgabe der Landesregierung oder der Empfehlung des DHV zu suchen, nur um zu rechtfertigen, dass wir am Berg weiter fliegen.

      Um Deine Argumentation aufzugreifen: Auf dem Weg zum Fluggebiet musst Du vielleicht auch mal tanken -> vermeidbarer Fremdkontakt (als Beispiel)

      Letztlich geht es aber auch um die Außenwirkung! Es wird sicherlich nicht positiv aufgefasst wenn man nicht mehr aus Spiel- und Bolzplätze gehen darf wir aber weiter unserem Hobby unbeschwert nachgehen. Andere Fluggebiete haben geschlossen, wir haben extra lange gewartet -> Die Folge wäre, dass viele zu uns kommen wenn man hier noch fliegen darf.

      Zudem wollen wir, durch Verhalten entgegen den Empfehlungen unseres Dachverbandes, auch nicht unsere Gelände riskieren.

      Ich persönlich bin in dieser Sache auch sehr hin und her gerissen – wir werden sehen für wie lange wir dies aufrecht erhalten müssen, jedoch heißt es jetzt erst mal ‚Zeichen setzen!‘.

    • Fritz sagt:

      Montag, 16.3.2020 Flugbetrieb am Fürst Süd.
      Als ich an den Startplatz kam, erzählte gerade ein Pilot eines benachbarten Vereins ziemlich großspurig und heldenhaft, daß er beruflich in Spanien war (bereits Krisengebiet zu dem Zeitpunkt) und wegen seiner Befürchtung, daß sein Rückflug gecancelt werden könnte, oder er überhaupt nicht mehr ausreisen dürfte, sich ein Mietauto nahm und auf dem Landweg heimreiste. Sein Arbeitgeber verpaßte ihm daraufhin 2 Wochen Isolation.
      Und dann kommt der Kerl doch tatsächlich zu uns an den Berg zum fliegen und hilft auch noch einem Vereinspiloten beim Starten (Abstand garantiert größer 1,5m)
      Wer sich an die letzten fliegbaren Wochenenden erinnert, hat auch noch die Betriebsamkeit und das hohe Flugaufkommen am Berg im Kopf.
      Soviel zu: „kein Fremdkontakt – keine Ansteckungsgefahr“.
      Alles nur ein wenig „Russisch Roulette!!
      So ein Startplatz kann wie jede andere öffentliche Begegnungsstätte im Nu zum Umschlagplatz für das Virus werden.
      Deshalb ist die Schließung unserer Startgelände die einzig richtige, wenn auch schwerwiegende Entscheidung. Dafür meine Anerkennung!
      Trump- Mentalität, Ignoranz und selbsternanntes Spezialistentum sind jetzt völlig fehl am Platz!
      Gefragt sind physische Distanz, bei kollegialem Zugewandtsein!
      Wir werden die Zeit ohne zu fliegen überleben, wenn wir sie denn überleben !?

  2. EVA M LENNON sagt:

    Ich halte die Entscheidung unserer Vorstandschaft für absolut richtig! Dieser Virus ist in seiner Gefährlichkeit und Rasanz der Ausbreitung nicht zu unterschätzen. Ein Blick über die Grenze nach Italien zeigt es uns in deutlicher Grausamkeit.Die nächsten 10 Tage werden wir sehen, wieviel Arbeit auf unsere Intensivstationen zukommt. Jetzt ist Achtsamkeit, Rücksicht und Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und allen anderen gegenüber angesagt. Was in unserem Ermessen liegt, müssen wir umsetzen! Trotzallem wünsche ich jedem von Euch eine gute Zeit und vorallem, bleibt gesund!!!

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